"NACH DEN ERFAHRUNGEN GRIECHENLANDS: WAS KANN/ MUSS EINE LINKE REGIERUNG MACHEN?"- DEBATTE AM VOLKSSTIMMEFEST Samstag 3.9. 17h EL-BEREICH (Komitee "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland")

Debatte am Volksstimmefest: "Nach den Erfahrungen Griechenlands: Was kann/ muss eine linke Regierung machen?" u.a. mit 

* Eva Brenner (Experimentaltheater)

* Erich Dittrich (Komitee)

* Karl Fischbacher (labournetaustria)

* Ali Kohlbacher (angefragt).

Moderation Hermann Dworczak (Komitee)

Samstag 3. September 17h im Bereich der Europäischen Linken (EL)

Komitee "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland"                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Mit solidarischen Grüßen    

               Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

 

WSF: EIN SCHÖNER ERFOLG TROTZ ZAHLREICHER HÜRDEN

Forum social mondial 2016 - logoDas WSF in Montreal war ein Erfolg- trotz zahreicher Hürden. 35.000 TeilnehmerInnen und weit mehr als 1.000 Veranstaltungen können sich sehen lassen.

Ein WSF erstmals im "Norden" zu machen war zweifelsohne ein Wagnis: Reisekosten, teurere Unterkünfte als im "Süden", politische Barrierren - etwa durch Visa-Verweigerung etc. Ein junges Vorbereitungsteam vor Ort konnte die meisten dieser Schwierigkeiten meistern. Und es gilt unmißverständlich zu sagen: zumindest EINMAL muß es möglich sein, ein WSF auch in einem imperialistischen Land durchzuführen - es gilt ja auch hier die Menschen für den Kampf gegen das mörderische kapitalistische System zu gewinnen!

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Am 14. August ging das 13. Weltsozialforum in Montreal, Kanada, zu Ende. Von Leo Gabriel

Forum social mondial 2016 - logoEINE ANDERE WELT IST NOTWENDIG!

Am 14. August ging das 13. Weltsozialforum in Montreal, Kanada, zu Ende.

von Leo Gabriel

Mit 25.000 registrierten TeilnehmerInnen und mehr als 1000 Veranstaltungen war das Weltsozialforum im kanadischen Montreal zwar nicht das größte, aber vielleicht das außergewöhnlichste seiner Art. Die Tatsache, dass es zum ersten Mal in seiner 15jährigen Geschichte in einem Land des globalen Nordens stattgefunden hat, tat zwar der inhaltlichen Qualität keinen Abbruch, hatte aber dennoch seinen Preis:

Wider Erwarten war ca. 200 von ingesamt 1.000 AntragstellerInnen aus dem globalen Süden von den kanadischen Botschaften und Konsulaten das Visum verweigert worden – unter ihnen auch der bekannten Schriftstellerin und Feministin Aminata Traoré aus Mali und dem ägyptischen Politikwissenschaftler Samir Amin.

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WSF: "ENDLOSER KRIEG?"- Perspektiven einer neuen Friedensbewegung

Forum social mondial 2016 - logoUnter dem Titel "Endloser Krieg: Ist das der Beginn eines dritten Weltkriegs?" veranstaltete transform! am Freitag den 13.August auf dem WSF in Montreal ein Seminar. Einleitende Statements gab es u.a. von den Sozialwissenschaftlinnen Phyllis Bennis und Gilbert Achcar, dem Friedensaktivisten Reiner Braun und Helmut Scholz (Europaabgeordneter der deutschen Linkspartei).

Die Veranstaltung war durch zwei Schwerpunkte gekennzeichnet:

a) theoretische Erfassung der gegenwärtigen Periode, der Natur ihrer Kriege, die Unterschiede zur frueheren "bipolaren" Weltordnung etc.

b) Stand der gegenwaertigen Anti-Kriegsaktivitäten und die Notwendigkeit einer ERNEUERTEN -globalen- Friedensbewegung.

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WSF Montreal: Seminar on China

Forum social mondial 2016 - logoLink zum World Social Forum Montreal 2016: https://fsm2016.org/en/

After a giant opening march on Tuesday August 9th with more than 20.000 participants the World Social Forum (WSF) in Montreal/ Canada started Wednesday with its seminars and conferences. I attended an interesting seminar with the title "Mapping China today with a peoples perspective".

Three female professors from Chinese universities (Beijing and Hongkong) gave a critical description of the actual situation in China. They mentioned the enourmous economic, social and ecological problems and tensions which the country is facing after the "opening process" in the last decades.

Their main answer on the present situation was "recovery of the countryside". They reported about the "countryside recovery movement" and gave concrete examples for this movement to which they belong: educational and cultural projects, studies, international contacts. The famous social scientist Amir Samir attended one of their conferences.

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Montreal: WSF-Eröffnung mit Riesendemo

13921155_1295983280419380_2812205488070387439_nDas Weltsozialforum (WSF) in Montreal wurde gestern Dienstag mit einer riesigen Demo eröffnet. Gut 20.000 Teilnehmerinnen marschierten vom Park La Fontaine ins Zentrum der Stadt. Die Demo war durch eine phantastische Breite geprägt: Gewerkschafterinnen (z.B. StahlarbeierInnen aus Toronto), UmweltschuetzerInnen, NGOs wie Attac oder Friends of the Earth, linke Aktivistinnen und, und, und. Solidarität mit Palästina und Protest gegen den kalten Putsch in Brasilien bildeten zentrale inhaltliche Schwerpunkte. Bei der Abschlusskundgebung traten RepräsentannInnen indigener Völker auf und es wurde der vor kurzem ermordeten honduranischen Aktivistin Berta Cacares gedacht. Mittwoch setzt voll die inhaltliche Arbeit ein. Das WSF dauert bis Sonntag den 14. August. Im  Anschluss gibt es eine Sitzung des International Councils des WSF.                                                                                                                                              

Weitere Berichte folgen.

Eine andere Welt ist notwendig - gemeinsam ist es möglich!                                                                           

Hermann Dworczak (0043 676 972 31 10)

VORSICHTIGES RESUME MEINER INDIEN-REISE (5. und letzter Bericht)

Ein 11 tägiger Indien-Aufenthalt ist zwar nicht die Welt. Ich bekam dennoch eine Menge mit. Und es war auch nicht mein erster Indien-Aufenthalt. Bereits 2004 bereiste ich das Land - im Zuge meiner Teilnahme am Weltsozialforum (WSF) in Mumbai. Also wage ich eine - vorsichtige - Zusammenfassung meiner Eindrücke.

Ich hatte zweimal die Gelegenheit, mit dem Bus durchs Land zu fahren. Von Chandigarh nach Patiala und von dort nach Amritsar. Was ich sah, war schlicht fürchterlich. Nicht nur jede Menge Elendshütten, sondern Zelte aus Stroh (sic!), in denen Menschen hausen/ vegetieren müssen. In Delhi nahm ich bewußt eine Motorrikscha (und nicht die U-Bahn), um durch die Altstadt zu fahren. Auch hier jede Menge Elend und Zurückgebliebenheit.

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It’s capitalism, stupid! Die Linke nach dem Brexit - von Angela Klein

Es ist Staatskrise in Großbritannien. Und die antikapitalistische Linke außerhalb von Labour stellt fest, dass sie kein Projekt hat, um einen linken Ausweg aus dieser Krise aufzuzeigen. Auch nach dem Sieg des Brexit findet sie nicht zu der politischen Initiative, die jetzt nötig wäre. Sie ist darauf zurückgeworfen, zur Bekämpfung des grassierenden Rassismus im Land aufzurufen. Und innerhalb der Labour Party hat sie alle Hände voll zu tun, den schleichenden Putsch der Parteirechten gegen den Parteivorsitzenden Corbyn abzuwehren.

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Brexit-Krise: Für Einheit und Solidarität in Europa, gegen Rassismus und Sozialdumping

Brexit-Krise: Für Einheit und Solidarität in Europa, gegen Rassismus und Sozialdumping

Diese Stellungnahme wurde vom Büro der Vierten Internationale am 28. Juni 2016 angenommen.

  1. Nach Griechenland und der Flüchtlingskrise bedeutet das Ergebnis des britischen Referendums eine weitere Steigerungsstufe in der EU-Krise. Eine deutliche Mehrheit der Stimmenden in England und Wales hat für den „Brexit“ gestimmt und dem gesamten Vereinten Königreich einen Austritt aufgezwungen, obwohl in Schottland und Nordirland das Gegenteil herauskam – ein Krisenfaktor innerhalb des britischen Staates, was möglicherweise zu einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum in Schottland führen wird.
  2. Der ausländerfeindliche Diskurs gegenüber osteuropäischen MigrantInnen, den die beiden Hauptwortführer der „Leave“-Kampagne, Boris Johnson (Konservative Partei) und Nigel Farage (UKIP), gleichermaßen strapazierten, beherrschte die Kampagne. So gelang es ihnen, den tief sitzenden sozialen Frust weiter Bevölkerungsteile – jener Schichten, die Sparmaßnahmen, Kündigungen oder dem Sozialabbau zum Opfer fielen – aufzufangen. Ihre Erbitterung wendete sich gegen die Eliten (in Westminster oder Brüssel). Leider drückt diese massenhafte Ablehnung der EU zurzeit keinen fortschrittlichen, gegen die Austeritätspolitik gerichteten Radikalismus aus, sondern eine Ablehnung europäischer ArbeitsmigrantInnen, die als Sündenböcke für Stellenabbau hinhalten müssen; darein mischt sich eine Ablehnung der Europäischen Union, die für die erlittenen Angriffe verantwortlich gemacht wird. Das führte zu öffentlichen Äußerungen von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, die seit den 1970er Jahren untragbar geworden waren, als u. a. die Anti-Nazi League dazu beitrug, den Anstieg von rechtsradikalem Extremismus einzudämmen.

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IN 2 MONATEN: WELTSOZIALFORUM (WSF) 9.-14. AUGUST KANADA/ Montreal - WER FÄHRT?

Das nächste Weltsozialforum findet zum ersten Mal auf dem nordamerikanischen Kontinent statt- und zwar BALD :vom 9.-14. August in Kanada /Montreal. Es wird spannende Debatten geben: US-Wahlen; Flüchtlinge; das "Ende des linken Zyklus" in Lateinamerika; Europa nach dem Brexit; das weltweite Ansteigen des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in all seinen Schattierungen usw.

Wer Lust hat hinzufahren, möge sich bitte !!!RASCH!!! bei mir melden.

             EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH!

                  Mit solidarischen Grüßen

                        Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

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