Das Weltsozialforum begreift sich nicht nur als Forum der Debatte, es will auch aktuelle Kämpfe länderübergreifend vernetzen. In Tunis ergab sich dazu Gelegenheit in Bezug auf einen Call-Center-Streik und auf den Kampf von Flüchtlingen in einem tunesischen Lager.
60.000 TeilnehmerInnen, darunter 80 Prozent aus dem Inland, also aus Tunesien selbst. 1.750 beteiligte Initiativen und Organisationen aus Tunesien, 454 französische, 350 marokkanische Organisationen, 200 ägyptische und 160 brasilianische: So lauten einige Zahlen zum diesjährigen Weltsozialforum (WSF), das Ende März in Tunis stattfand. Es hatte eine echte Mobilisierungsdynamik besonders in Tunesien, und mit ein paar Abstrichen in den Nachbarländern Nordafrikas ausgelöst. Zum ersten Mal war das Weltsozialforum in einem arabischsprachigen Land zu Gast, als notwendige Konsequenz aus den begonnen Umbrüchen zwischen Marokko und dem Arabisch-Persischen Golf seit Anfang 2011.







Weil der Großteil der Belegschaft bereits zu Hause war, starben "nur" acht Personen - Nach Fabrikeinsturz: Anzahl der Toten auf mehr als 1.000 revidiert