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"Warten bis das "Sparpaket" auf dem Tisch liegt"- oder "Schon jetzt Proteste vorbereiten?!

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Ein gewaltiges "Sparpaket" steht ins Haus. Spindelegger redet jetzt sogar schon von 27 Milliarden Euro! Die Reaktion von Faymann ist typisch: bei den Pensionen unter 1.000 Euro soll eh nicht gekürzt werden.

Klar, daß in der Regierung noch gefeilscht wird und noch "nicht alles unter Dach und Fach ist". Deutlich absehbar ist aber schon jetzt die generelle Orientierung: und die heißt kürzen, wegstreichen, wo es nur geht - und insbesonders bei den "Unteren" in der Gesellschaft. Und diese "Generallinie" ist international - ob in den USA, in der EU oder eben bei uns.

Angesichts dessen erscheint eine Position "Jetzt erst abwarten, was die Regierungsbeschlüsse sind" als äüßerst müde! Denn nur mehr über den GRAD der Grauslichkeiten wird gestritten, DASS die Grauslichkeiten kommen sollen, ist unbestritten. Ich denke, daß es vor diesem Hintergrund gilt "von unten" einen Zahn dazuzulegen . Und daß wir JETZT mit der Organisierung von (Abwehr)kämpfen beginnen müssen.

 

Israel bereitet Krieg gegen den Iran vor / Hände weg von Iran und Syrien

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von Peter Symonds Quelle: wsws.org / Von Peter Strutynski Quelle: AG Friedensforschung

In der New York Times erschien diese Woche ein längerer Artikel mit dem Titel „Wird Israel den Iran angreifen?“ Darin wird bestätigt, dass Israel Vorbereitungen für Militärschläge gegen den Iran trifft, und dass diese weit fortgeschritten sind. Der Autor – Ronen Bergman, ein politischer Analyst der israelischen Zeitung Yedioth Ahronoth mit guten Beziehungen – kam zu dem Schluss: „Nachdem ich mit mehreren hochrangigen israelischen Führern und den Chefs von Militär und Geheimdiensten gesprochen habe, bin ich zu der Ansicht gekommen, dass Israel noch im Jahr 2012 gegen den Iran losschlagen wird.“

Zum Beweis führte Bergman frühere Artikel in der israelischen Presse an, laut denen Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak das Sicherheitskabinett des Landes dazu gedrängt haben, einen Angriff auf Israel zu genehmigen. Von Vizepremierminister Moshe Ya’alon erfuhr Bergman letzte Woche: „Es ist nur eine Frage von Monaten bis die Iraner in der Lage sein werden, Kernwaffen zu bauen… Wir sind bereit, uns auf jede Art zu verteidigen, die wir als angemessen erachten.“

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 00:10 Uhr
 

Zu den Brüsseler Beschlüssen der EU

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Wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird

von Angela Klein

Hält man sich an die Legende, dass die Eurokrise mit der «Griechenpleite» begonnen hat, rückt vor allem ein Akteur in den Vordergrund: Goldman Sachs. Die US-amerikanische Investmentbank half Griechenland Anfang 2002 den Kredit einzufädeln, den das Land brauchte, um sein Haushaltsdefizit zu kaschieren und eurokompatibel zu werden. Acht Jahre und eine Bankenkrise später erweist sich dieser Kredit als Sargnagel der griechischen Wirtschaft und, wer weiß, vielleicht des Euro insgesamt.

Dafür wurden allerdings die griechischen Arbeiter und Angestellten zur Rechenschaft gezogen, kein Verantwortlicher von Goldman Sachs, auch nicht der PASOK-Regierung, die diesen Handel damals zuwege brachte. Im Gegenteil, die Bank wusste sich weiterhin unentbehrlich zu machen, nun nicht mehr als Kreditgeber, sondern als Reparaturwerkstatt für die von ihr angerichteten Scherben: 2010 holte Giorgos Papandreou Petros Christodoulous an die Spitze der griechischen Finanzagentur, die die Staatsschulden verwaltet, er selbst wurde im November 2011 von Loukas Papademos abgelöst.

 

Das Russland der Empörten

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Die Bewegung gegen die Wahlfälschungen

von Carine Clément

Die Wahlen zur russischen Duma am 4.Dezember endeten wie gewohnt mit massiven Fälschungen und dem Druck der Machthaber, um den Sieg der regierenden Partei «Einiges Russland» zu sichern. Diesmal hat die Wahlfälschung aber jedes Maß überschritten und die größte Protestbewegung seit dem Zusammenbruch der UdSSR vor zwanzig Jahren provoziert.

Die Wahlergebnisse sagen an sich nicht viel aus: 49,5% für «Einiges Russland», 19,2% für die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF), 13,2% für «Gerechtes Russland» (eine sich sozialdemokratisch nennende Partei) und 11,7% für die Partei des nationalistischen Demagogen Shirinowski. Die Partei an der Macht hat die absolute Mehrheit in der Duma verloren. Ein großer Teil der Kommentatoren hält jedoch sogar dieses Ergebnis für übertrieben, der reale Stimmenanteil von «Einiges Russland» soll bei 10–15% liegen. Auf jeden Fall ist es ein Fake.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Februar 2012 um 23:05 Uhr
 


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