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Filme

Filmbesprechung: Das Lachen der Hannah Arendt

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Hannah Arendt, Deutschland 2012. Regie: Margarethe von Trotta
von Tanja Schultz

 

Dieser Film war lang erwartet worden, da er in einer Reihe mit Trottas anderen großen Frauenfilmen, Bleierne Zeit, Rosa Luxemburg und Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (stets mit Barbara Sukowa in der Hauptrolle) – steht, und weil Hannah Arendt zurzeit als kompromisslose Denkerin der Globalisierung und Menschenrechte wieder neu entdeckt wird.
Entgegen der ursprünglichen Konzeption ist er nicht als Biografie angelegt, sondern erzählt vier für Hannah Arendt wichtige Jahre, in denen sie für die amerikanische Zeitschrift The New Yorker aus Jerusalem über den Eichmann-Prozess berichtet und die unmittelbaren Reaktionen darauf erfährt. In diesem Zusammenhang entwickelt sie ihre umstrittene These von der «Banalität des Bösen», durch die sie Opfer einer erheblichen Rufmordkampagne wird.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. März 2013 um 15:49 Uhr
 

Film: 107'' - Arbeiter des Südens. Die brachialen Methoden des Fiat-Managements

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italienisch | 60 min | 2010 (mit deutschen Untertiteln)

Drei entlassene FIAT-Arbeiter, Giovanni, Antonio und Marco, besuchen verschiedenen FIAT-Fabriken in Süditalien. Sie wurden entlassen, weil sie gegen eine weitere Anhebung eines bereits unerträglichen Arbeitstempos gestreikt hatten. Die Reise zu den ehemaligen KollegInnen macht deutlich, dass ihre damalige Situation von tausenden Arbeiterinnen und Arbeitern geteilt wird: Auf der einen Seite die Erpressung immer weiterer Zugeständnisse durch den FIAT-Manager Marchionne, andereseits die lähmende Angst vor der Arbeitslosigkeit. Ausgerechnet die Fabrik in Pomigliano, wo die Erpressung begonnen hatte, zeigt den Ausweg an: den Klassenkampf und die Einheit aller Unterdrückten

Weitere Informationen hier

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Februar 2011 um 08:02 Uhr
 

Der Filmemacher und Autor Thomas Harlan ist tot

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Offene Rechnungen mit dem Land des Vaters

Zum Tod des Filmemachers und Autors Thomas Harlan, der sich sein Leben lang quälte, um der Wahrheit der NS-Zeit auf die Spur zu kommen.

Einmal weint der alte Mann, weint seiner Jugend nach; vielleicht ist er auch bloß ergriffen von der Geschichte. Er sieht 'Immensee', den alten Film natürlich, mit Carl Raddatz und Kristina Söderbaum, und die Liebesgeschichte treibt dem SS-Obersturmbannführer die Tränen in die Augen. Als der Film im Kino lief, 1943, hat der alte Mann, der damals jung war, mehrere tausend Menschen hinrichten lassen und nicht wenige selber umgebracht. Es war doch Krieg damals, Krieg gegen die Russen, die Juden, die Partisanen, und der Film so schön.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Oktober 2010 um 23:55 Uhr
 

Normale: "Hunger.Macht.profite.4"; "Armut sehen" - Die Filmtage. Junge Normale 2010

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normale.at Newsletter Okt 2010

+++ "Hunger.Macht.Profite.4" Filmtage starten heute in Wien und ziehen weiter nach Kärnten, OÖ und Tirol +++
+++ "Armut sehen" - die Filmtage, Wiener Urania 15.-17.10.2010 +++
+++ "Junge Normale" Schulvorstellungen im Cinema Paradiso St. Pölten, 17.-19.11.2010 +++
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Oktober 2010 um 20:47 Uhr
 


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