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Literatur

Jane Burbank/ Frederick Cooper IMPERIEN DER WELTGESCHICHTE (Rezension)

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Das interessante und äußerst materialreiche Buch gibt einen guten Einblick in das "Repertoire der Macht" von Imperien. Es schildert die Vielfältigkeit von Herrschaftsformen, die sich bekanntlich nicht in Repression erschöpfen.

Die Studie von Jane Burbank und Frederick Cooper - sie ist Professorin für Geschichte und Slawistik, er Professor für Geschichte und Afrikanistik - hat eine enorme Spannweite. Behandelt werden u.a. das alte Rom und China, das Reich des Nomadenvolkes(!) der Mongolen (das größte Imperium in der Geschichte der Menschheit), Byzanz, das Reich der Osmanen, das britische Empire, das Zarenreich, die Vereinigten Saaten von Amerika, usw.

 

Rüdiger Safranski ROMANTIK (Rezension)

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Cover von „Romantik. Eine deutsche Affäre“; © Hanser VerlagDer Film "Vermessung der Welt" und die Ausstellung über "Die Nacht im Zwielicht. Kunst von der Romantik bis heute" im Unteren Belvedere in Wien haben mich dazu bewogen, mich erneut eingehend mit der Romantik auseinanderzusetzen. Rüdiger Safranskis Standard-Werk bietet dafür eine ausgezeichnete Grundlage.

Der extreme Subjetivismus, der Kult der (bürgerlichen ) Vernunft und nicht zuletzt der Schrecken über den terreur der französischen Revolution rief eine Gegenreaktion hervor. Was bis jetzt von der Aufklärung abgetan, ins schiefe Eck gestellt wurde, wird von den Romantikern "wiederentdeckt", aufgewertet und emotional aufgeladen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Dezember 2012 um 09:53 Uhr
 

Gratisbücher zum Herunterladen: Neuer ISP-Verlag (vergriffene Bücher)

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Sophia Deeg/Hermann Dierkes
Bedingungslos für Israel?
Positionen und Aktionen jenseits deutscher Befindlichkeiten

224 Seiten, kartoniert
2010, ISBN 978-3-89900-134-1

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Cover des Buches
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Dezember 2012 um 18:19 Uhr
 

Saul Friedländer FRANZ KAFKA (Rezension)

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Cover: Franz KafkaSaul Friedländer - Autor bedeutender Werke über den Holocaust - hat eine Studie zu Franz Kafka, den Schriftsteller, der ihn ein Leben lang faszinierte, verfaßt. Das Buch ist interessant und wichtig, weil es Persönlichkeitsstrukturen Kafkas behandelt, die maßgeblich sein literarisches Schaffen bestimmten.

Kafka hatte gelinde gesagt ein gebrochenes Verhältnis zur Sexualität. Er war alles andere als der "Heilige", als den ihn sein Freund Max Brod gerne hinstellte. Er "kultivierte" den Konflikt mit seinem Vater, offensichtlich hatte er etwas zu verbergen. Scham und Schuldgefühle begleiten sein ganzes Leben. Saul Friedländer geht den Ursachen dafür auf den Grund. "Kafka fürchtete den Geschlechtsverkehr mit seinen FreunhdInnen, er ekelte sich davor und betrachtete ihn als Strafe (so seine eigenen Worte)" (S.23). Darüberhinaus entwickelte Kafka eine Vielzahl homoerotischer, pädophiler und sadomasochistischer Phantasien. Das ausführliche Schildern von Foltern kommt in seinen Schriften immer wieder vor.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Dezember 2012 um 23:19 Uhr
 


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