Das interessante und äußerst materialreiche Buch gibt einen guten Einblick in das "Repertoire der Macht" von Imperien. Es schildert die Vielfältigkeit von Herrschaftsformen, die sich bekanntlich nicht in Repression erschöpfen.
Die Studie von Jane Burbank und Frederick Cooper - sie ist Professorin für Geschichte und Slawistik, er Professor für Geschichte und Afrikanistik - hat eine enorme Spannweite. Behandelt werden u.a. das alte Rom und China, das Reich des Nomadenvolkes(!) der Mongolen (das größte Imperium in der Geschichte der Menschheit), Byzanz, das Reich der Osmanen, das britische Empire, das Zarenreich, die Vereinigten Saaten von Amerika, usw.







Der Film "Vermessung der Welt" und die Ausstellung über "Die Nacht im Zwielicht. Kunst von der Romantik bis heute" im Unteren Belvedere in Wien haben mich dazu bewogen, mich erneut eingehend
Saul Friedländer - Autor bedeutender Werke über den Holocaust - hat eine Studie zu Franz Kafka, den Schriftsteller, der ihn ein Leben lang faszinierte, verfaßt. Das Buch ist interessant und wichtig, weil es Persönlichkeitsstrukturen Kafkas behandelt, die maßgeblich sein literarisches Schaffen bestimmten.