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Krise und Alternativen

Spanien: Der schwarze Marsch

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Asturiens Bergleute wieder an der Spitze des Widerstands

von Angela Klein

Sie sind die Enkel der 34er und die Kinder der 62er: die asturischen Bergleute, die heute um ihr Überleben kämpfen. Mehr als 300 von ihnen hatten sich am 22.Juni aus der Region zwischen der Atlantikküste und dem Kantabrischen Gebirge auf den Weg gemacht und den nördlichen Teil von Kastilien und León durchquert; am 10.Juli traf der «schwarze Marsch» in Madrid ein – nach drei Wochen und 400 Kilometer Fußmarsch.

 

Mailand, Florenz, Athen… Aufbau einer europäischen sozialen Bewegung

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von Felipe van Keirsbilck

Die Zeit drängt. Während das europäische Finanzkapital im Verein mit dem Gros des politischen Führungspersonals europäische Instrumente entwickelt, um beispiellose soziale und politische Rückschritte durchzusetzen, hinkt die Europäisierung der sozialen Bewegungen mächtig hinterher. Im Herbst soll ein neuer Anlauf gestartet werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. September 2012 um 21:28 Uhr
 

Griechenland nach den Wahlen - Wir brauchen eine große europäische Solidaritätskampagne

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von Moisis Litsis

Bei den letzten Wahlen in Griechenland versuchten die lokale und die ausländische Elite den Menschen Angst zu machen, um den Aufstieg der «Koalition der radikalen Linken» (SYRIZA) zu stoppen. Sie behaupteten, zur Wahl stehe, ob Griechenland in der Eurozone bleibe oder nicht. Im Fall eines Siegs von SYRIZA und der Bildung einer Regierung, die das Memorandum annulliert, würde Griechenland gezwungen werden, den Euroraum zu verlassen – und das wäre «eine Katastrophe für das griechische Volk», das damit «ins Steinzeitalter zurückkatapultiert würde».

Für Millionen von Griechen stellte sich die Wahl so jedoch nicht. Sie scheren sich nicht darum, ob es den Euro oder die Drachme gibt, sie haben ohnehin kein Geld, keinen Job, keine soziale Absicherung und fast nichts zu essen. In den letzten zweieinhalb Jahren der Schuldenkrise wurde Griechenland von einer «Mittelklasse-Gesellschaft» in eine  Gesellschaft der Verzweifelten katapultiert. Leute meines Alters, um die 50 Jahre alt, mussten mit ansehen, wie ihr Leben über Nacht verändert wurde und sie ohne Geld oder Job zurückblieben. Ganz zu schweigen von den jungen Leuten, die überhaupt keine Zukunft sehen und davon träumen auszuwandern.

 

Spanische Bergarbeiterstreiks: Klassenkampf mit Steinschleudern

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von Dorothea Wuhrer

Bergarbeiter und eine erzkonservative Regierung: Eine Konfrontation dieser Konfliktparteien sorgt in der Regel für erbitterte Auseinandersetzungen. In Nordspanien geht es seit bald vier Wochen hart zur Sache.

Selbstgebastelte Raketen, Pflastersteine, Schleudergeschosse, brennende Autoreifen, blockierte Autobahnen und Zuglinien. Sie sind nicht mehr empört, sondern einfach nur noch wütend. Seit dem 29.Mai liefern sich die Bergarbeiter in den nordspanischen Regionen Asturien und Kastilien-León einen erbitterten Kampf mit der Bereitschaftspolizei und der paramilitärischen Guardia Civil, die die Barrikaden attackieren und einmal auch eine Zeche stürmen wollten.

Zimperlich ist niemand, auf beiden Seiten gab es bereits Verletzte. Seit 24 Tagen haben sich außerdem 17 Bergleute in drei Schächten verschanzt, und sie wollen erst dann wieder an die Oberfläche kommen, wenn sich Industrieminister José Manuel Soria mit ihnen an den Verhandlungstisch setzt.

 


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