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Klimawandel

Cancun: Desaströses Ergebnis

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Cancún: Einigung auf dem Klima-Gipfel ist »schlechter als gar kein Abkommen«

Wer kleine Brötchen bäckt, kann frohlocken, wenn eines davon etwas größer ausfällt, selbst wenn es deformiert ist. So etwa könnte die Philosophie der offiziellen Politik mit Blick auf die Ergebnisse des Klimagipfels im mexikanischen Cancún, der am Samstag zu Ende ging, umschrieben werden.

Während ein Team des Potsdamer Instituts für Klimafolgeforschung unter Federführung des Physikprofessors Anders Levermann am 8. Dezember davor warnte, daß selbst eine Erderwärmung um nur 1,5 Grad Celsius Folgen für Jahrhunderte haben wird, betrachtet es Bundesumweltminister Röttgen als großen Erfolg, daß in Cancún eine Einigung auf zwei Grad Celsius als Obergrenze erreicht worden sei. Das Wort »Einigung« hat einen schalen Beigeschmack, denn die »Einigung« wurde unter Aushebelung des bei UN-Verhandlungen geltenden Konsensgebots erzielt – der Widerstand Boliviens – Verfechter eines 1,5-Grad-Limits – wurde übergangen. Boliviens Chefdelegierter Pablo Solón, der auf der Konferenz mehrfach vom UN-Sicherheitspersonal behindert wurde, kritisierte, daß eine Temperaturerhöhung um zwei Grad sehr viele Menschen schwer treffen wird und daß der Beschluß von Cancún nicht einmal geeignet sei, diese zwei Grad einzuhalten. Jüngste wissenschaftliche Berichte, so Solón, zeigten, daß schon heute 300.000 Menschen jährlich an den Folgen klimabedingter Katastrophen sterben und daß der verabschiedete Text darauf hinauslaufe, diese Zahl in den kommenden Jahren auf eine Millionen zu erhöhen – etwas, womit sich Bolivien niemals abfinden werde. Anstelle des »Realismus« hohler Gesten, den die Industrieländer propagierten, sei die Verfolgung ambitionierter Ziele gefragt.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Dezember 2010 um 00:08 Uhr
 

Cancun is Copenhagen 2: A "compromise" without content.

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Cancun ended - against the hard resistance of Bolivia - with a socalled "compromise". In reality it is a fake result. The two adaopted texts have no real content. In a very vague manner they say that the warming of the earth "should" not be more than two degrees .

In the second paper again there are some words that the industrialized countries "should" reduce their emmissions in the future. Not even a clear decision was made that there will be Kyoto 2. The question will be raised at COP 17 in Durban/ South Africa again...

It is no overestimation to say: "CANCUN IS COPENHAGEN 2".

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Dezember 2010 um 19:57 Uhr
 

Tausende demonstrierten in Cancun

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Tausende nahmen am Dienstag an einer großen internationalen Demonstration teil und kritisierten die Ausbeutung und die Zerstörung der Natur durch das kapitalistische Modell von Produktion und Konsum. Der Marsch begann um 10:00 Uhr und führte mehr als drei Stunden lang durch das Zentrum von Cancun.

Auf dem Marsch vertreten waren eine Menge sozialer und politischer Strömungen. An der Spitze der Demo waren die Kleinbauern aus der Region, die gegen das bestehende Landwirtschaftssystem protestierten und einen grundsätzlichen Wandel einforderten. Sie erinnerten an den Kampf der Mexikanischen Revolution: Zapata lebt der Kampf geht weiter".

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Dezember 2010 um 21:21 Uhr
 

Klimaverhandlungen in Mexiko spitzen sich zu - Apell an Berlakovich, Österreichs Egotripp aufzugeben

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Liebe Freunde und Freundinnen in Österreich,

deforestationÖsterreich beeinträchtigt gegenwärtig die globalen Klimaverhandlungen -- die derzeit in Mexiko stattfinden -- indem es einen rechnerischen Trick anwendet, der die Kosten zerstörerischer Forstwirtschaft verbergen würde. Eine nationale Protestwelle könnte Umweltminister Nikolaus Berlakovich nun dazu drängen, bei den Klimaverhandlungen eine Vorbildrolle einzunehmen und das Schlupfloch bei der Abholzung zu schließen. Senden Sie jetzt eine Botschaft aus, und leiten Sie diese E-mail an Ihre Freunde weiter:

Senden Sie eine Nachricht!

Derzeit spitzen sich die Klimaverhandlungen in Mexiko zu. Österreich aber versucht seiner Forstwirtschaft besondere Vorteile einzuräumen, die die Verhandlungen beeinträchtigen würden. Umweltminister Nikolaus Berlakovich wird am Mittwoch auf dem Gipfel eintreffen, weshalb uns nur ein Tag bleibt, um seinen Standpunkt zu verlagern -- lasst uns ihn dazu aufrufen, Schlupflöcher bei der Abholzung abzulehnen!

Wälder sind ein ausschlaggebendes Abwehrmittel gegen den Klimawandel, weil Bäume Treibhausgase, die zur Erderwärmung beitragen, absorbieren. Die Zerstörung der Wälder aufzuhalten ist der Grundpfeiler eines jeden Klimaabkommens. Holzfällerunternehmen versuchen allerdings, ihre Klimaverpflichtungen zu umgehen, und setzen sich bei dem Umweltministerium dafür ein, dass sie von ihrer Pflicht befreit werden, für die Umweltkosten der gewerblichen Abholzung aufzukommen.

Es ist nicht zu spät, diesem Schwindel ein Ende zu setzen. Lassen Sie uns im Namen der österreichischen Bürger eine schallende Botschaft entsenden, um unsere Wälder und unser Klima zu schützen.Klicken Sie auf den untenstehenden Link, um ihre dringende Botschaft an Minister Berlakovich zu senden -- die Botschaft wird ihm direkt zugesandt bevor er abreist, und dann bei den Gesprächen in Cancun überreicht, bevor diese am Freitag ein Ende finden:

http://www.avaaz.org/de/austria_trees_not_tricks/?vl

 

THOUSANDS DEMONSTRATED IN CANCUN

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Thousands  participated today Tuesday in a big international manifestation ( "demo" ) and criticized exploitation and the destruction of nature (" mother earth" ) by the capitalist model of production and consumption.  The march  started at 10 0`clock and went for more than three hours through the center of Cancun.

The march had a lot of social and political currents. At the peak of the demo were campesinos of the region who protested against the existing agricultural system and demanded a fundamental change. They remembered the fight of the mexican revolution: " Zapata vive- lucha sigue" ("Zavata lives - the fight is going on").  They were followed by musicans  wearing traditional costumes. 

A lot of ambientalistas from Mexico and other Latin American countries- like Guatemala or Ecuador- were present.  One group came from the mexican trade union of the telefon workers.

 


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