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Klimawandel

Vereinte Nationen erklärten Wasser zum Menschenrecht

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  • Artikelbild: Warteschlange an einer Wasserstelle im nordindischen Jammu - Foto: epa/Singh

    Warteschlange an einer Wasserstelle im nordindischen Jammu

Bolivien legte Resolution vor

New York - Sauberes Wasser ist nun ein Menschenrecht. Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch den Anspruch auf reines Wasser und Sanitärversorgung als allgemeines Menschenrecht festgeschrieben. Die von Bolivien vorgelegte und von 33 anderen Staaten unterstützte Resolution wurde in der Vollversammlung der 192 Mitgliedsstaaten, von denen 163 anwesend waren, mit großer Mehrheit von 122 Stimmen angenommen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 04:56 Uhr
 

Die Weltwirtschaft muss planmäßig schrumpfen

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Zur Debatte über die Kasseler Erklärung
Betr.: Peter Kämmerling
«Ökosozialistisch oder sozial-ökologisch?», SoZ 5/10
von Saral Sarkar

Die Kasseler Erklärung ist nicht der beste Text über die Notwendigkeit einer ökosozialistischen Gesellschaft. Über diese sollte viel gründlicher diskutiert werden. Dennoch ist die Initiative der SoZ begrüßenswert. Doch Kämmerling macht eine Diskussion schwierig, indem er eine unverrückbare Grundposition verkündet. Er kennt keine Grenzen des Wachstums.

 

Klimakonferenz in Cochabamba

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Antikapitalismus oder «Pachamamismo»?
von Thadeus Pato

Die alternative Klimakonferenz packte auch heiße Eisen an. Die Beteiligung an der vom bolivianischen Staatspräsidenten Evo Morales einberufenen «Konferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde» übertraf alle Erwartungen: Obwohl über tausend angemeldete Teilnhmer aus Europa von der isländischen Aschewolke am Abflug gehindert wurden, kamen statt der erwarteten 20.000 insgesamt 35.000 Klimaaktivisten.

 

Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

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Die schonungslose Jagd nach Energie
Warum Öl und Gas in immer schwierigerer Umgebung gefördert wird

von Michael T. Klare

Das Öl, das in schwindelerregenden Mengen in den Golf von Mexiko fließt, könnte zu einer der größten Umweltkatastrophen der Menschheitsgeschichte werden. Eigentlich ist es jedoch lediglich die Ouvertüre zum Zeitalter des «Tough Oil» (schwierigen Öls), in dem die Abhängigkeit von problematischen und schwer zugänglichen Energiequellen zunimmt.

Vermutlich wird die genaue Ursache der massiven Explosion, die den Bohrturm von Deepwater Horizon am 20.April zerstörte und 11 von 126 Arbeitern tötete, niemals festgestellt werden. Mögliche Ursachen sind ein defekter Zementpfropf im Ölbohrloch unter Wasser und ein nicht funktionierendes Sicherheitsventil, aber auch unzulängliche Kontrollen der Sicherheitsvorkehrungen durch die Regierung - alles in allem also eine Kombination von defekter Ausrüstung und menschlichem Versagen. Über die eigentlichen Ursachen kann es keinen Zweifel geben: die ungebremsten Bemühungen einer privaten Firma - gestützt von der Regierung -, Öl und Gas in extremer Umgebung unter zunehmend prekären Bedingungen zu fördern.

 

Ergebnisse des 1. österreichischen Klimakongresses in Graz (18. Juni 2010)

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Protokoll des Vernetzungstreffens anlässlich des Klimakongresses in Graz am 18. Juni 2010

24 Personen aus mehreren Bundesländern mit unterschiedlichen Zugängen und aus verschiedenen Gruppen haben diskutiert, um zu schauen, wie in Österreich eine bundesweite Vernetzung der Öko-Initiativen möglich wäre. Im Folgenden die zusammengetragenen Ideen, wie es weitergehen könnte:

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Juni 2010 um 16:59 Uhr
 


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