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Klimawandel

RIO: DER GIPFEL DER VÖLKER

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Noch bevor der offizielle UNO-Gipfel Rio plus 20 am Montag den 20.Juni startet, wurde am Freitag den 15.Juni der alternative Gipfel der Völker eröffnet. Der Alternativgipfel findet in der Bucht von Flamengo statt- direkt unterhalb des Zuckerhuts. Eine Vielzahl von Zelten erstreckt sich entlang des Strandes. Bei der Eröffnung ergriffen ein Indigenen und eine Frau aus den USA das Wort. Sie kritisierten scharf die Leitlinie des offiziellen Gipfels (¨Grüne Ökonomie¨) und sahen darin bloß einen Versuch, ¨dem Kapitalismus einen grünen Anstrich zu geben.¨

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 16. Juni 2012 um 19:14 Uhr
 

Afrikas Fisch für den Profit der europäischen Fischindustrie

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Hochseetrawler aus der EU fischen vor der westafrikanischen Küste die Gewässer leer. Fang und Profit gehen nach Europa, der lokalen Bevölkerung bleiben leere Netze und ebensolche Teller.

Die Hoheitsgewässer vor der westafrikanischen Küste gehören zu den zehn fischreichsten Regionen unseres Planeten, da hier nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche steigt. Der Fischreichtum in Mauretaniens ist die wichtigste, wenn nicht gar einzige Lebensgrundlage für seine Bevölkerung. Doch dieser wird die Lebensgrundlage entzogen. Laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP werden derzeit bis zu 90 Prozent des Fischfangs vor Westafrika nicht von einheimischen Schiffen betrieben. Schuld daran ist Europas Fischereiindustrie.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. April 2012 um 16:16 Uhr
 

„Grüne Wirtschaft“ oder Sozial- und Umweltpakt?

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Die in Rio+20 vorprogrammierten Konflikte werfen ihre Schatten voraus

von Leo Gabriel

Eine „Grüne Wirtschaft“ ist eine Wirtschaft, die zu größerem Wohlstand und zu mehr sozialer Gerechtigkeit führt und gleichzeitig ökologische Risiken und Ressourcenknappheiten verringern bzw. nachhaltig bewirtschaften hilft.“ Diese vom UN-Umweltprogramm (UNEP) seit 2008 in Umlauf gebrachte Definition ist der Schlüssel zu einer globalen Wirtschaftsarchitektur, die auf dem sogenannten „Erdgipfel“ (Summit of the Earth) vom 20. bis 22. Juni 2012 von hochrangigen VertreterInnen der internationalen Staatengemeinschaft in Rio de Janeiro, Brasilien, diskutiert werden soll.

Dass ausgerechnet dieses Kriterium, in dessen Zentrum sich die altbekannte „good governance“ befindet und um das sich Fragen der Agroökonomie, Energieversorgung, Ressourcenmanagement etc. anordnen, sofort zum Stein des Anstoßes für die meisten der 400 NGOs und über Tausend sozialen Bewegungen aus Lateinamerika und der Karibik geworden ist, die derzeit in fast allen Ländern der Welt einen Alternativgipfel vorbereiten, der in der gleichen brasilianischen Metropole ab 15. Juni stattfinden wird, hätten sich die mit Umweltfragen betrauten Ministerialbürokratien wohl nicht gedacht.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. April 2012 um 14:39 Uhr
 

Der Untergang der Titanic

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In ihrem Referat bei einem Linken Ratschlag verwendete Univ.Prof.in Helga Kromp-Kolb das starke Bild des Unterganges der Titanic als Symbol für die Bedrohung des Globus und der Menschheit durch die Umweltzerstörung und den Klimawandel. Es sei müßig, darüber zu streiten, welche Musik die Kapelle spielen soll, wenn das ganze Schiff untergeht und auch alle anderen Fragen, darunter auch die soziale, würden angesichts der nahenden Katastrophe in den Hintergrund treten. Das mit dem Musikgeschmack trifft sicher zu, wie verhält es sich aber mit der sozialen Frage?

Es lohnt sich, die Katastrophe des Unterganges der Titanic genauer zu betrachten: Die Titanic verfügte nicht über Rettungsboote für alle Personen an Bord. Etwa 1.500 Menschen kamen ums Leben; 711 Personen – knapp ein Drittel – wurden gerettet. Die Überlebenschance war am höchsten für Frauen und Kinder der ersten beiden Klassen. Für Männer und Reisende der dritten Klasse lag sie zum Teil deutlich unter 50%. Es ist bekannt, dass die zitierte Kapelle im luxuriösen Tanzsaal noch aufspielte, um die Stimmung zu heben, während die Passagiere der unteren Klassen in den unteren Docks bereits ertranken.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. April 2012 um 08:27 Uhr
 

More Ecology, Less Economy for Rio+20

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RIO DE JANEIRO, Mar 27, 2012 (Tierramérica) - Hundreds of non-governmental organisations and social movements from around the world hope to counter the failure of the United Nations Conference on Sustainable Development (Rio+20), which they consider inevitable, with the success of the alternative People's Summit.

Both events will take place in June in Rio de Janeiro, the Brazilian city that served as the venue, two decades ago, for the United Nations Conference on the Environment and Development. Popularly known as the Earth Summit, the 1992 conference is considered a turning point in the architecture of international environmental law.

Rio+20 is expected to draw around 50.000 people to the city to take part in preparatory meetings and parallel activities during much of June, in addition to some 120 heads of state and government who will meet for the actual summit on Jun. 20-22.

The People's Summit for Social and Environmental Justice in Defence of the Commons will be held Jun. 15-23 in Aterro do Flamengo park, near downtown Rio de Janeiro, as an alternative event independent of the official conference, and is expected to draw roughly 10.000 participants. Representatives of some 20 social, trade union, youth, women's, indigenous, peasant and Afro-descendant organisations met in Rio during the fourth week of March to coordinate actions, fine-tune their critique of the official Rio+20 agenda, and finish up preparations for the large-scale mobilisation in June.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 31. März 2012 um 14:45 Uhr
 


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