Liebe KollegInnen, liebe AktivistInnen, liebe Betriebsraetinnen, liebe PersonalvertreterInnen!
Das Wiener Unternehmen SOZIAL GLOBAL AG, einer der groessten Anbieter von Pflege- und Betreuungsleistungen in Wien, hat am 21. Februar 2011 insgesamt 385 langjaehrig Beschaeftigte beim AMS-Frühwarnsystem zur Kuendigung angemeldet. Akzeptieren die 375 Frauen und 10 Männer, die grossteils Teilzeit arbeiten, die massive Kuerzung ihres Einkommens nicht, werden sie mit Anfang April 2011 gekuendigt.Durch den gemeinsamen Druck von Gewerkschaft, Betriebsrat und den Beschäftigten hat SOZIAL GLOBAL AG die Meldung beim AMS vorerst zurückgenommen. Verhandlungen zwischen Betriebsrat, Gewerkschaft und Arbeitgeberseite finden statt. Die Kündigungen wurden zwar ausgesetzt, die Gewerkschaft traut dem Frieden aber nicht ganz.
Sonntag, den 09. Januar 2011 um 19:15 Uhr
Hermann Dworczak
Soziales
Liebe FreundInnnen des ASF !
Wie vereinbart findet die nächste bundesweite Vorbereitungssitzung des Austrian Social Forum ( ASF) in Wien am 29. Jänner statt. Wie üblich werden wir von 11-15h tagen (für warme Verpflegung ist gesorgt).
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Januar 2011 um 19:15 Uhr
Sonntag, den 04. Juli 2010 um 12:58 Uhr
Christian Girschner, NachDenkSeiten
Soziales
Die Ein-Euro-Job-Ökonomie ist ein gigantisches Wohlfahrtsprogramm für die Beschäftigungsträger, privaten Arbeitsvermittler und für die finanziell ausgebluteten Kommunen, aber vor allem für die sozialen wie kulturellen Träger und Wohlfahrtskonzerne darstellt. Diese eignen sich die Arbeitsleistungen der Erwerbslosen kostenlos sowie die bundesstaatlich mitgesponserten „Verwaltungspauschalen“ für die Beschäftigung der Erwerbslosen gewinnbringend an.
Die Hartz-Reformen bedeuten letztlich:
- die herrschaftlich inspirierte Zurichtung der Erwerbslosen als sich selbst verwertende und von jeglichen eigenen Ansprüchen befreite Selbstunternehmer – insbesondere für den Niedriglohnbereich;
- die generelle politische Disziplinierung, Erpressung und Einschüchterung der regulär Beschäftigten, um Löhne zu senken, die Arbeitszeit zu verlängern, Schutzrechte abzuschaffen etc.;
- die radikale Senkung der Lebensunterhaltungskosten für die erwerbslosen Menschen.
Lesen Sie dazu einen Beitrag von Christian Girschner.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 12:59 Uhr